Das Netzwerk ‚ProVIE‘ baute technologisch auf den Erkenntnissen des zuvor von der ZPVP GmbH betreuten Netzwerkes ‚Automep‘ (‚Autonome Module zur Echtzeit-Statusüberwachung von Produktionsressourcen als Grundlage eines adaptierbaren Produktionsmanagements‘, Laufzeit: 01.01.2008 bis 31.12.2010, www.automep.de) mit seinen Forschungsprojekten auf, wobei sowohl die Zielbranche als auch der Anwendungsfall differierten. Trotzdem spielten das generierte Wissen und die generierten Produkte eine besondere Rolle für die Netzwerkkoordination, sich diesem Thema anzunehmen.
Im Netzwerk ‚ProVIE‘ haben sich Unternehmen der verschiedenen Fachrichtungen zusammengeschlossen, um Lösungen, vorzugsweise für den hochtechnologischen europäischen Maschinen- und Anlagenbau, zu entwickeln. Diese Lösungen sollten integrativer Bestandteil von Bauteilen der Förderstrecken sein, jedoch unabhängig von der Anlagensteuerung werden. Die Lösungen sollten nicht nur den Betreiber auf sich ankündigende Havarien aufgrund von Verschleiß hinweisen, sondern diese Informationen ebenfalls dem Hersteller übermitteln. Dadurch entstehen folgende Vorteile:
Durch die Konzentration auf Marktnischen/ Nischenprodukte können wenige, entwickelte und produzierte Serienprodukte den Marktbedarf zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis abdecken. Dadurch war in den Nischen ein hohes Marktpotential, gepaart mit einer überschaubaren Entwicklungsbreite für das Netzwerk, gegeben.